Klima- und Energiemodellregion „Karnische Energie“ (KEM)

Die Erzeugung und Nutzung von Erneuerbarer Energie hat in der Region Hermagor große Tradition. Der Bogen spannt sich von der Stromerzeugung der Familie Klauss aus Kötschach-Mauthen vor mehr als hundert Jahren bis zur planmäßigen Produktion von Wind- und Sonnenergie innerhalb der Region heute.

Die Aktivitäten im letzten Jahrzehnt reichen von der Gründung des Vereins „energie:autark Kötschach-Mauthen“ über ein grenzüberschreitendes Projekt (ALTERVIS) mit Friaul-Julisch-Venetien bis hin zur Klima- und Energiemodellregion (KEM) Karnische Energie und vielen weiteren Maßnahmen regionaler Akteure.

Der Klima- und Energiefonds unterstützt mit seinem Förderprogramm „Klima- und Energiemodellregionen“ österreichische Regionen dabei, ihre lokalen Ressourcen an erneuerbaren Energien sinnvoll zu nutzen, das Potenzial zur Energieeinsparung auszuschöpfen und nachhaltig zu wirtschaften.

Ziel der Klima- und Energiemodellregion „Karnische Energie“ ist, durch Energieeffizienzsteigerung, Ausbau der erneuerbaren Energien sowie Energieeinsparung, der Selbstversorgung mit Erneuerbaren Energien näher zu kommen – ein durchaus machbares Ziel, das sich mit konkreten Maßnahmen erreichen lässt.

Welche Themen / Maßnahmen in der KEM Karnische Energie umgesetzt werden finden Sie auf der Homepage der KEM!

Klima- und Energiemodellregion Tourismus Nassfeld – Pressegger See – Lesachtal – Weissensee

Bereits seit einigen Jahren verfolgen wir mit unseren Lebensräumen Nassfeld-Pressegger See, Lesachtal und Weissensee das Ziel, die Lebens- und Erholungsräume für Einheimische wie für unsere Gäste zur „Welt des guten Lebens“ zu machen. Dabei haben wir bereits zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, die zu einer ressourcenschonenden Nutzung der Naturräume, zur Reduktion des CO2-Ausstoßes und zur Erreichung der internationalen Nachhaltigkeitsziele der UN sowie der Green Deal-Ziele der EU beitragen.

Auch nachkommende Generationen sollen – so wie wir – eine saubere und intakte Umwelt vorfinden. Durch Investitionen in eine nachhaltige Zukunft schaffen wir Perspektiven für die jüngere Generation. Gut ausgebildete Menschen bleiben uns erhalten und wandern nicht ab. Auch heimische Unternehmen, Handwerksmanufakturen und Genusserzeuger profitieren auf vielfältige Art und Weise von unseren Aktivitäten.

Nicht zuletzt können wir unseren Gästen authentische Reiseerlebnisse und besondere Begegnungen mit unseren Naturjuwelen und regionalen Köstlichkeiten bieten.

Unsere Vision

Für uns kommt „nachhaltig“ von Haltung. Wir alle sind Teil des Lebensraumes, von dem und mit dem wir leben. Indem wir die regionale Ernährungssouveränität stärken, Treibhausgasemissionen deutlich reduzieren, den Ausbau nachhaltiger Mobilität und erneuerbarer Energie forcieren und damit unsere Region bewusst weiterentwickeln, tragen wir zur Existenzsicherung der Menschen in den Tälern bei. Vor allem im Sinne einer Enkeltauglichkeit. Einheimische wie BesucherInnen profitieren von der erhöhten Lebens- und Freizeitqualität gleichermaßen. Im Gleichklang lebend begegnen sie sich gegenseitig wertschätzend.

Schritt für Schritt ans Ziel

Dies ist für uns Ansporn und Auftrag, den eingeschlagenen Weg zur Klimaneutralität noch konsequenter fortzusetzen – getragen von konkret messbaren Umsetzungsmaßnahmen. Dabei setzen wir Schritte in den Bereichen Energiewirtschaft/-effizienz, Abfallwirtschaft, Mobilität, regionale Ernährungssouveränität als Slow Food Travel Region, Infrastruktur, Angebotsgestaltung für unsere Gäste, Mitarbeiter- und Arbeitgeberqualität sowie in der Erhaltung unserer „Welt des guten Lebens“ für Einheimische und Gäste.

  • THG-Emissionen um 50% senken
  • Erhöhung der Anreise mit ÖV auf 10%
  • Steigerung der Aufenthaltsdauer auf 6 Tage
  • Gesamtstromverbrauch 100 % aus erneuerbaren Energien
  • Erhalt der hohen Lebensqualität und Inwertsetzung der Naturräume in den Tälern

Geplante Maßnahmen

Klimafreundliche Angebote werden ausgebaut und vernetzt. Klimaschutz sowie Umwelt- und Naturbewusstsein ist in der Region fest verankert und die Destination versteht sich als Lebensraum für Gäste und Einheimische. Ein gutes Mobilitätsangebot vor Ort und die Erreichbarkeit sind der Schlüssel für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Ein Schwerpunkt wird im Bereich Tourismuskonsum und Ressourcenverbrauch gesetzt. Mit der Slow Food Travel Initiative werden regionale und saisonale Lebensmittel in den Mittelpunkt gestellt und die Steigerung der biologischen Vielfalt von heimischen Produkten gefördert.

Umfangreiche Ressourcenaudits in touristischen Betrieben sowie Umweltzertifizierungen, sowie die Gründung von Energiegemeinschaften und alternative Finanzierungsangebote werden zahlreiche nachhaltige Maßnahmen auslösen und zur Energieeffizienzsteigerung und –einsparungen führen.

Die 10 Maßnahmen im Überblick

M 1 Energiekenndaten und Energieeffizienz

M 2 Erneuerbare Energiegemeinschaft Nassfeld und Green Finance

M 3 Müllvermeidung – die Region für weniger Müll

M 4 Slow Food Travel Region – regionale Ernährungssouveränität

M 5 Haus der Nachhaltigkeit – Nature World

M 6 Klimafreundliche Anreise

M 7 Vernetzung nachh. Erlebnisbausteine mit Mobilitätsgarantie

M 8 Genusstouren

M 9 Nachhaltige Region – hier mache ich Urlaub

M10 Kommunikation Marke Nachhaltige Destination Nassfeld – Pressegger See – Lesachtal – Weissensee

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